Im Gespräch mit Unternehmensberaterin und Wirtschaftswachstumsexpertin Paula Brandt

 

Kunst als Herausforderung

 

Für mich ist Kunst eine ständige Herausforderung, die Herausforderung mit einem einzigen, schwarzen Pigment ein Werk mit Licht und Schatten zu erschaffen.

Landschaften erschaffen mithilfe von Licht und Schatten, Struktur und Oberfläche. Ähnlich wie in der Schwarzweißfotografie fehlt die Farbe nicht, es liegt im Auge des Betrachters die Farbe zu ergänzen, dies verlangt Vorstellungskraft, die in uns steckt und jederzeit abrufbar ist.

Gesellschaftskritisch sein - auch dies ist Herausforderung. Meine Objekte sind gesellschaftskritisch, stellen Fragen oder geben Antworten.
Hierbei beschäftige ich mich mit Dingen aus der Vergangenheit, Zivilisationsspuren. Ich entnehme Erde aus dem Boden, suche Gegenstände in historischen Gebäuden, bediene mich in der Natur, am Rhein oder im Wattenmeer. Auch diese “Spuren“ schwärze ich. Ich schwärze mit Feuer.

Flammen formen und verformen, nagen und verändern, so wie sich die Gesellschaft ständig formt und verändert.
Akzente setze ich mit Licht und Schatten, Mattigkeit und Glanz.
Meine Kunst ist Ausdruck unserer Zeit, ich stelle Fragen zu Themen unserer Zeit. Mensch sein, Natur und Umwelt und die Sicht auf Vergangenheit oder ein Blick in die Zukunft bilden die Säulen meiner eigenwilligen Arbeiten.

Ich möchte zum Denken und Nachdenken anregen, mein Anspruch ist Kunst zu schaffen, Ästhetik. Kunst mit der wir uns umgeben, gerne umgeben und auch dies ist Herausforderung, meine ständige Herausforderung und mein Anspruch.

 

Juni 2018

 

 

 

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